Sprung zum Inhalt
Preis-Check für Ihre Immobilie

Die „Stadt im Grünen“ zwischen Düsseldorf und Krefeld

Meerbusch: Stadtporträt, Wohnlagen und Lebensqualität

Meerbusch ist eine kreisangehörige Stadt im Rhein-Kreis Neuss und liegt am linken Niederrhein zwischen Krefeld und Düsseldorf . Anders als viele ihrer Nachbarn ist Meerbusch mit rund 56.000 Einwohnern eine vergleichsweise junge Stadt: Sie wurde erst am 1. Januar 1970 aus acht bis dahin eigenständigen Gemeinden gebildet – Büderich, Osterath, Lank-Latum, Ossum-Bösinghoven, Strümp, Langst-Kierst, Nierst und Ilverich. Der Stadtname nimmt Bezug auf das ehemalige Kloster Haus Meer und den Meerer Busch, das größte zusammenhängende Waldgebiet zwischen Büderich und Osterath. Große Teile des Stadtgebiets werden landwirtschaftlich genutzt oder bestehen aus Wald-, Gewässer- und sonstigen Freiflächen. Meerbusch bezeichnet sich daher als „Stadt im Grünen“.

Im Westen grenzt Meerbusch an Willich. Im Uhrzeigersinn folgen Krefeld, Duisburg, Düsseldorf, Neuss und Kaarst.

Von Büderich aus ist die Düsseldorfer Innenstadt über die
A 52 und die B 7 gut erreichbar. Die A 44 und die Flughafenbrücke schaffen eine direkte Verbindung zum Düsseldorfer Norden und zum Flughafen.

Trotz der Nähe zu Düsseldorf haben mehrere Stadtteile ihre gewachsenen Ortskerne und teilweise einen dörflichen Charakter bewahrt. Büderich und Osterath sind dagegen deutlich städtischer geprägt.

Einwohnerzahlca. 56.000
Infrastrukturgut
Bildunggut
Freizeitwertsehr gut
Verkehrsanbindungsehr gut
ÖPNVgut

In Meerbusch lebt zudem eine größere japanische Gemeinschaft, insbesondere in Büderich. Die Verbindung zu Japan wird auch durch die Städtepartnerschaft mit Shijonawate gepflegt.

Meerbusch gehört gemessen am verfügbaren Einkommen je Einwohner zu den einkommensstärksten Kommunen Nordrhein-Westfalens.

Die Stadtteile und Wohnlagen von Meerbusch

Die acht Stadtteile Meerbuschs unterscheiden sich deutlich in Größe, Charakter und Wohnlage – von urban geprägten Vierteln bis zu kleinen, dörflich gebliebenen Ortschaften an der Rheinaue.

Büderich

Büderich ist mit rund 22.000 Einwohnern der größte und zugleich düsseldorfnächste Stadtteil. Er liegt direkt am linken Rheinufer gegenüber von Düsseldorf und wurde bereits im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Büderich gilt als besonders urbanes und geschäftiges Zentrum Meerbuschs mit dichter Einzelhandels- und Gastronomiestruktur rund um Rathaus, Dorfstraße und das „Deutsche Eck“ am Kreuzungsbereich von Düsseldorfer und Oststraße.

Der Stadtteil beherbergt zugleich das Rathaus sowie zentrale Verwaltungseinrichtungen, das Mataré-Gymnasium und die Maria-Montessori-Gesamtschule. Zu den Wahrzeichen zählen der Alte Kirchturm mit dem von Joseph Beuys gestalteten Mahnmal sowie der historische Dyckhof, eine Burganlage aus dem 14. Jahrhundert, die heute als Hotel und Restaurant genutzt wird. Auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz und im Ortskern finden regelmäßig Märkte und Veranstaltungen statt.

Osterath

Osterath im Nordwesten der Stadt entwickelte sich im Zuge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts zu einem eigenständigen Gewerbe- und Bahnstandort. Der Bahnhof an der Strecke Krefeld–Neuss trug wesentlich zur Industrialisierung Osteraths bei. Das historische Empfangsgebäude mit seiner markanten Holzfassade ist erhalten und wird im Volksmund als „Westernbahnhof“ bezeichnet. Das Einzelhandelszentrum konzentriert sich rund um den Kirchplatz an Hoch-, Kaarster und Meerbuscher Straße. Einige Teile des Ortskerns sind verkehrsberuhigt und mit Kopfsteinpflaster ausgestattet.

In Osterath sind unter anderem das Rathaus-Dezernat für Soziales und Jugend, die Volkshochschule sowie die zentrale Feuerwache der Stadt angesiedelt. Sehenswert sind die restaurierte Osterather Mühle und die Elektrothek Osterath, ein Museum für historische Hochspannungstechnik in einem ehemaligen Umspannwerk.

Lank-Latum

Lank-Latum liegt im Norden Meerbuschs und besitzt rund um den Alten Markt und die Kirche St. Stephanus einen gewachsenen, dörflich geprägten Ortskern. Die Lanker St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft von 1475 ist die älteste Bruderschaft der Stadt. Zu den Wahrzeichen zählen der 1912 erbaute Wasserturm sowie die Teloy-Mühle von 1822, die heute als Ausstellungsfläche und Veranstaltungsort dient. Das Kulturzentrum „Forum Wasserturm“ ist fester Bestandteil des Meerbuscher Kabarett- und Konzertprogramms.

Ilverich, Langst-Kierst, Nierst, Ossum-Bösinghoven und Strümp

Diese fünf kleineren Ortsteile prägen den ländlichen Charakter Meerbuschs besonders deutlich. Ilverich ist mit rund 670 Einwohnern der kleinste Stadtteil und blickt auf eine über 1.000-jährige Geschichte an einem Altrheinarm zurück, der heute als ökologisch wertvolles Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Langst-Kierst und Nierst liegen ebenfalls unmittelbar am Rhein. Von Langst-Kierst verkehrt eine Rheinfähre nach Düsseldorf-Kaiserswerth.

Ossum-Bösinghoven ist von Höfen, Erdbeerfeldern und Pferdekoppeln geprägt. Hier steht die Kapelle St. Pankratius. Ihr vermutlich aus dem 11. Jahrhundert stammender Mitteltrakt gilt als einer der ältesten erhaltenen Gebäudeteile Meerbuschs. Strümp ist Sitz der städtischen Musikschule und über die Städtepartnerschaft Meerbuschs mit dem bretonischen Fouesnant verbunden.

Infrastruktur und Verkehrsanbindung

Meerbusch ist über die A 44, A 52 und A 57 an das regionale und überregionale Straßennetz angebunden. Die A 44 und die A 57 kreuzen sich im Autobahnkreuz Meerbusch. Über die Flughafenbrücke besteht eine direkte Verbindung zum Düsseldorfer Flughafen und in den Düsseldorfer Norden.

Der Bahnhof Meerbusch-Osterath wird von den Linien RE 7, RE 10 und RB 37 bedient. Damit bestehen Direktverbindungen unter anderem nach Krefeld, Neuss, Düsseldorf und Köln.

Die Stadtbahnlinie U76 verbindet Meerbusch regelmäßig mit Düsseldorf und Krefeld. Zu bestimmten Zeiten ergänzt die Schnelllinie U70 das Angebot. Wichtiger Umsteigepunkt zwischen Stadtbahn und Bus ist die Haltestelle Haus Meer.

In Lank-Latum befindet sich mit dem St. Elisabeth-Hospital ein auf Orthopädie und Rheumatologie spezialisiertes Krankenhaus. Weitere medizinische Angebote der Schwerpunkt- und Maximalversorgung befinden sich in den Nachbarstädten.

Gewerbe- und Bürostandorte wie Mollsfeld, das Areal Böhler und weitere Gewerbegebiete beherbergen zahlreiche mittelständische und international tätige Unternehmen. Der Einzelhandel konzentriert sich vor allem auf die Ortskerne von Büderich, Osterath und Lank-Latum.

Natur, Freizeit und Sehenswürdigkeiten

Zu den bekannten Baudenkmälern Meerbuschs gehört der Gartenpavillon von Haus Meer, der im Volksmund „Teehäuschen“ genannt wird. Haus Meer geht auf ein 1166 gegründetes Prämonstratenserinnenkloster zurück. Von der später mehrfach veränderten und teilweise zerstörten Anlage sind unter anderem Parkstrukturen, Fundamentreste und der als „Teehäuschen“ bekannte Gartenpavillon erhalten. Der EUROGA-Kunstweg „Mataré und seine Schüler“ führt zu Werken Ewald Matarés und seiner Schüler, darunter das von Joseph Beuys geschaffene Mahnmal im Alten Kirchturm.

Naherholung bieten vor allem die Rheinauen mit ihren Naturschutzgebieten wie der Ilvericher Altrheinschlinge sowie ausgedehnte Rad- und Wanderwege entlang des Rheins. Der Forstenberg bei Lank-Latum gehört zu den markanten natürlichen Erhebungen im ansonsten flachen Stadtgebiet.

Meerbusch ist regelmäßig Austragungsort eines internationalen Tennisturniers der ATP-Challenger-Serie. Zu den großen Sportvereinen der Stadt gehört der TSV Meerbusch.

Brauchtum und Vereinsleben

Schützenfeste, Karnevalsveranstaltungen, Weihnachtsmärkte und Kulturveranstaltungen prägen das gesellschaftliche Leben in den einzelnen Stadtteilen.

Beispielsweise feiert Büderich sein großes Schützen- und Heimatfest traditionell am Pfingstwochenende. Zum Festprogramm gehören Umzüge und eine Kirmes auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz. In Lank-Latum wird das Schützenfest alle zwei Jahre mit einer Besonderheit gefeiert: den sogenannten Barrikadenkämpfen.

Immobilienmarkt in Meerbusch

Meerbusch zählt zu den gefragtesten Wohnadressen im Düsseldorfer Umland. Die Kombination aus kurzer Distanz zur Landeshauptstadt, hoher Wohnqualität im Grünen und überdurchschnittlicher Kaufkraft der Bevölkerung. Meerbusch weist eine sehr hohe Millionärsdichte Nordrhein-Westfalens auf und macht die Stadt besonders für gehobene Ansprüche interessant. Die Nachfrage konzentriert sich dabei traditionell auf Büderich als düsseldorfnächsten und urbansten Stadtteil, während die ländlicher geprägten Ortsteile wie Ilverich, Langst-Kierst oder Ossum-Bösinghoven eher ruhige, großzügige Wohnlagen mit viel Grün bieten.

Je nach Stadtteil, Objektart und Lage unterscheidet sich die Marktentwicklung spürbar. Die stärker städtisch geprägten und verkehrsgünstig gelegenen Wohnlagen in Büderich und Osterath unterscheiden sich im Preisniveau und in der Nachfrage von den kleineren, dörflich geprägten Rheingemeinden.

Wie sich der aktuelle Immobilienmarkt in Meerbusch und in den Nachbarstädten entwickelt, lesen Sie in unseren Marktberichten.

Wenn Sie in Meerbusch verkaufen möchten, finden Sie den Einstieg auf der Seite Immobilienmakler Meerbusch.

Als regionaler Immobilienmakler sind wir seit drei Jahrzehnten mit den Menschen in Meerbusch verbunden. Wir beraten Sie mit detaillierter Expertise und Marktkenntnis beim Verkauf oder bei der Vermietung Ihrer Immobilie.

Tobias Otten ist Ansprechpartner für den Verkauf und die Vermietung von Immobilien in Ratingen

Tobias Otten

Geschäftsführung

Anruf

E-Mail

Häufige Fragen

Ist Meerbusch eine eigene Stadt?

Ja. Meerbusch ist eine eigenständige, kreisangehörige Stadt im Rhein-Kreis Neuss und wurde am 1. Januar 1970 aus acht bis dahin selbstständigen Gemeinden gebildet.

Welche Stadtteile gehören zu Meerbusch?

Meerbusch besteht aus acht Stadtteilen: Büderich, Osterath, Lank-Latum, Ilverich, Langst-Kierst, Nierst, Ossum-Bösinghoven und Strümp. Büderich ist mit rund 23.600 Einwohnern der größte und zugleich düsseldorfnächste Stadtteil.

Wie weit ist es von Meerbusch nach Düsseldorf?

Über die Flughafenbrücke der A 44 ist die Düsseldorfer Innenstadt in wenigen Minuten erreichbar. Zusätzlich verbinden die Stadtbahnlinien U70 und U76 der Rheinbahn Büderich und Osterath mit Düsseldorf und Krefeld.