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Wohnung zum Kauf in Mülheim an der Ruhr Große, modernisierungsbedürftige Altbauwohnung im 2. OG eines denkmalgeschützen Vier-Familienhauses

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Objekt-Nr. 20055-E-3596

Wohnfläche
ca. 119 m²
Zimmer
4
Grundstück
ca. 451 m²
Kaufpreis
164.000 €
Anzahl Badezimmer
1
Anzahl Balkone
1
Anzahl Etagen
3
Anzahl Wohneinheiten
4
Anzahl Zimmer
4
Bad mit
Wanne, Fenster
Baujahr
1901
Befeuerungsart
Fernwärme
Boden
Dielen
Denkmalschutz
Lage im Objekt (Etage)
3
Heizungsart
Zentralheizung
Unterkellert
verfügbar ab
sofort
Zustand
teil/vollrenovierungsbedürftig

Adresse

Paul-Essers-Straße 13, 45468 Mülheim an der Ruhr - Zentrum

Beschreibung

Das Mehrfamilienhaus wurde im Jahr 1901 vollunterkellert mit Satteldach erstellt. Das Dach wurde 1992 erneuert. Das Haus ist bereits in Wohnungseigentum aufgeteilt und umfasst vier Wohneinheiten. Der Wirtschaftsplan wird aktuell noch aufgestellt.

Die im beliebten 2. Obergeschoss liegende Wohnung kann vom Erwerber modernisiert werden und eignet sich nach Modernisierung sowohl, nicht nur aufgrund der Denkmalschutzsituation, für Eigennutzer(-familien) als auch für Kapitalanleger.

Ausstattung

· historische Fassade
· zentrale Lage
· großzügiger Grundriss
· Denkmalschutz
· Fernwärmeheizung
· zentrale Warmwasserversorgung
· Balkon


Denkmalschutz

Bitte beachten Sie unbedingt nachfolgende Hinweise der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf, Telefon: (0211) 4967-0, Telefax: (0211) 4967-99, E-Mail: info@aknw.de, Internet: www.aknw.de, die freundlicherweise nachfolgende Informationen für Eigentümer von denkmalgeschützten Immobilien bereithält:

Das Denkmalschutzgesetz legt dem Eigentümer besondere Pflichten auf. Wer ein Denkmal besitzt,
muss es vor dem Verfall schützen und so nutzen, dass die Substanz des Denkmals erhalten bleibt. Schäden sind zu reparieren.

Denkmalschutz bedeutet nicht, dass an einem Gebäude nichts mehr verändert werden darf oder ein bestimmter Zustand wieder hergestellt werden muss. Das DSchG NW legt grundsätzlich fest: „Die Eigentümer und sonstigen Nutzungsberechtigten haben ihre Denkmäler instand zu halten, instand zu setzen, sachgemäß zu behandeln und vor Gefährdung zu schützen, soweit ihnen das zumutbar ist.“ (DSchG NW § 7 Abs. 1)
Denkmäler dürfen also verändert werden, um sie weiter erhalten und sinnvoll nutzen zu können. Ziel jeder Maßnahme muss es aber sein, so viel an historischer Substanz wie möglich zu erhalten. Veränderungen sollen darüber hinaus als solche erkennbar sein und möglichst so gestaltet sein, dass sie eines Tages wieder rückgängig gemacht werden können.
Entscheidend ist dabei, dass die Veränderungen das Erscheinungsbild oder die Substanz des Denkmals nicht erheblich beeinträchtigen. Eigentümer, die eine Veränderung planen, müssen sich an die zuständige Untere Denkmalbehörde wenden und eine Erlaubnis für die geplante Maßnahme beantragen.

Eine Denkmalsanierung ist immer eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Auflagen der Behörden zum Erhalt alter Substanz, Farben oder Materialien müssen in Einklang mit den Wohnwünschen der Besitzer gebracht werden. Konflikte gibt es regelmäßig bei der energetischen Sanierung. Hier lassen sich die Wünsche der Eigentümer und Vermieter nicht immer in Einklang mit den Vorstellungen des Denkmalschutzes bringen. Fachwerkhäuser, aufwändige Fassaden der Jahrhundertwende und ähnlich markante, teilweise das Stadtbild prägende Fassaden können nicht einfach durch Wärmedämmverbundsysteme überklebt werden. Der Gesetzgeber hat deshalb die Pflicht zur energetischen Sanierung wie auch zur Vorlage eines Energieausweises beim Baudenkmal lockerer als bei anderen Gebäuden geregelt. So dürfen Besitzer von Baudenkmälern ihr Gebäude beispielsweise vermieten oder verkaufen, ohne einen Energieausweis vorlegen zu müssen. Wer ein Baudenkmal saniert, sollte sich dazu sachverständige Hilfe von einem erfahrenen Architekten bzw. einer Architektin holen.

Grundlage der Sanierung ist ein Gutachten, in dem die Besonderheiten des Gebäudes und die Wirkung der geplanten Maßnahmen auf die Substanz genau analysiert werden. Auf diesem Weg können alle Auflagen erfüllt und Bauschäden vermieden werden. Das Denkmalschutzgesetz NRW sieht für geplante Maßnahmen an Baudenkmälern verschiedene Verfahren vor: Beim denkmalrechtlichen Erlaubnisverfahren (§ 9 DSchG NRW) treffen die Unteren Denkmalbehörden nach einer Begutachtung durch fachlich versierte Mitarbeiter ihre Entscheidungen „im Benehmen“, d. h. nach der Abstimmung, mit dem Landschaftsverband. Weitere denkmalrechtliche Verfahren im Bereich der Praktischen Denkmalpflege sind:

- das Bescheinigungsverfahren für steuerliche Zwecke (§ 40 DSchG NRW)
- die Erhaltungsanordnungen bei verwahrlosten oder akut gefährdeten Baudenkmälern
(§ 7 DSchG NRW)
- die Rückbauverfügung bei unerlaubten Maßnahmen (§ 27 DSchG NRW)

Lage

Makrolage

Mülheim an der Ruhr ist eine kreisfreie Großstadt im westlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt ist als Mittelzentrum eingestuft. Sie liegt an der Ruhr, zwischen den angrenzenden Oberzentren Duisburg und Essen sowie der nahe gelegenen Landeshauptstadt Düsseldorf. Mülheim gehört zudem zur Metropolregion Rhein-Ruhr.

Historisch gehört Mülheim, zusammen mit Kettwig und Werden, zu den nördlichsten Teilen des bergischen Landes. Im Jahre 1808 wurden ihr die Stadtrechte verliehen. Ein Jahrhundert später überschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 100.000 Einwohnern und machte Mülheim an der Ruhr damit zur Großstadt. Mit etwa 166.000 Einwohnern liegt Mülheim an 44. Stelle unter den 76 Großstädten Deutschlands (Stand: 31. Dezember 2013).


Mikrolage

Die Immobilie befindet sich in unmittelbarer Nähe der Innenstadt von Mülheim in bevorzugter Altstadtrandlage. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sind fußläufig zu erreichen. Eine gute Verkehrsanbindung ist über die B 223 und die Autobahn A 40 gegeben. Ein Anschluss an den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr ist durch die schnell fußläufig erreichbaren Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs gegeben.


Denkmalschutz
Grundsätzlich gilt: Für jede Änderung am Denkmal ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde einzuholen. Wenn der Denkmaleigentümer z. B. neue Türen und Fenster einsetzen will, das Dach verändern oder Bäume in seinem denkmalwerten Garten fällen möchte, muss er sich an die zuständige Untere Denkmalbehörde wenden.

Für die hier zu erwerbende Immobilie empfiehlt sich vor entsprechenden Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen unbedingt Rücksprache mit:

1)
der Denkmalschutzbehörde der Stadt Mülheim, Hans-Böckler-Platz 5,
45468 Mülheim an der Ruhr, Frau Melanie Rimpel, Telefon: (0208) 4556149
oder Herrn Klaus Schröter, Telefon: (0208) 4556108

2)
dem Bauordnungsamt der Stadt Mülheim, Hans-Böckler-Platz 5,
45468 Mülheim an der Ruhr, Frau Ilona Kayhs, Telefon: (0208) 4556012
oder Frau Claudia Barkeling, Telefon: (0208) 4556013

zu halten.

Bitte halten Sie hier vor dem Abschluss eines Kaufvertrages bzgl. Ihrer Modernisierungs- und Umbaupläne Rücksprache mit o.a. Behörde/Amt und auch Ihrem Steuerberater, da der Verkauf der vorliegenden Immobilie im jetzigen Zustand wie sie steht und liegt erfolgt und der Verkäufer sowie die Xcorp Immobilien GmbH keine Gewährleistung für entsprechende Umbaumöglichkeiten gibt/geben kann.

Sonstiges

Der Verkauf erfolgt ohne Käuferprovision.

In diesem Objekt sind auch noch
- eine Wohnung im Dachgeschoss
- eine Wohnung im 1. Obergeschoss
- und eine Wohnung im Erdgeschoss mit Garten
käuflich zu erwerben.

Im übrigen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Sie unter www.xcorp.de einsehen können.

Im Objekt wurden Bleirohre verbaut, die Ergebnisse der Wasseranalysen sind in Bearbeitung.

Grundrisse

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